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Lieferantenpreislisten in Odoo: Excel hochladen, Termin setzen, fertig

≈ 2 Min. Lesezeit

Ein Lieferant kündigt per Excel neue Preise ab dem 1. Januar an, für hunderte oder tausende Artikel. Im Odoo-Standard heisst das: Preise von Hand nachführen oder mit generischen Importen jonglieren, und zwar genau am Stichtag. Für unsere Kunden im Handel war das ein wiederkehrender Schmerzpunkt, also haben wir ihn in ein Modul verwandelt.

Was wir gebaut haben

Unser Modul liest Excel-Preislisten ein und aktiviert die neuen Verkaufs- und Einkaufspreise terminiert, also erst ab einem definierten Stichtag, automatisch in Odoo. Sie laden die Datei hoch, das Modul erzeugt pro Produkt eine Update-Zeile mit altem und neuem Preis, Sie prüfen die Liste, setzen sie frei, und Odoo übernimmt die Preise selbständig zum richtigen Zeitpunkt.

Dazu kommt ein optionaler Katalog-Import: Enthält die Preisliste Artikel, die in Ihrem System noch gar nicht existieren, legt das Modul sie auf Wunsch gleich an, inklusive Varianten mit Attributen, Produktkategorien, Steuern, Lieferantenzuordnung und Verfügbarkeit im Kassensystem. Fehlerhafte oder unvollständige Zeilen werden vor dem Anlegen erkannt und mit Zeilennummer gemeldet, bevor irgendetwas geschrieben wird.

Warum der Odoo-Standard hier nicht reicht

Odoo kann Daten importieren, keine Frage. Aber der Standardimport kennt kein «gilt ab»: Er schreibt Preise sofort. Wer eine Preiserhöhung per Stichtag umsetzen will, muss den Import exakt an diesem Tag ausführen, am besten ausserhalb der Geschäftszeiten. Und er aktualisiert nicht in einem Durchgang sowohl den Verkaufspreis als auch den Einkaufspreis beim jeweiligen Lieferanten.

Bei Sortimenten mit tausenden Positionen wird daraus schnell ein Tag manuelle Arbeit mit hohem Fehlerrisiko: falsche Zuordnungen, vergessene Artikel, Tippfehler. Genau solche Lücken schliessen wir in unserer Eigenentwicklung, wie über 400 andere Module, die in mehr als zehn Jahren Odoo-Erfahrung entstanden sind.

Was Einkauf und Verkauf davon haben

Für den Einkauf heisst das: Eine Lieferantenpreisliste ist in Minuten statt Tagen im System, und die Einkaufspreise stimmen ab dem ersten Tag der Gültigkeit. Für den Verkauf heisst es: Verkaufspreise und Margen sind am Stichtag korrekt, ohne Nachtschicht und ohne dass jemand am 1. Januar um Mitternacht einen Import startet. Und weil alter und neuer Preis vor der Freigabe nebeneinander in der Liste stehen, behalten Sie die Kontrolle: Sie sehen jede Änderung, bevor sie wirksam wird, und können ein Update jederzeit abbrechen.

Nebenbei wächst Ihr Stammdatenbestand sauber mit: Neue Artikel aus dem Lieferantenkatalog kommen validiert, kategorisiert und mit hinterlegtem Lieferanten ins System, statt als Schnellerfassung mit Lücken.

Ehrlich gesagt hat der Ansatz auch Grenzen: Das Modul erwartet ein festes Spaltenformat in der Excel-Datei, die Zuordnung funktioniert nur über Barcodes, und es verarbeitet .xlsx-Dateien, keine PDF-Preislisten. Wer stark abweichende Lieferantenformate hat, braucht einen kurzen Aufbereitungsschritt. Das alles läuft, wie alle unsere Lösungen, mit 100 % Datenhaltung in der Schweizer Cloud.

Pflegen Sie Ihre Preise noch von Hand nach? Dann lohnt sich ein Gespräch: Entdecken Sie das Potenzial automatisierter Preisprozesse für Ihr Unternehmen unter simpit.ch/entwicklung oder besprechen Sie Ihr Projekt direkt mit uns: simpit.ch/contactus.

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